Thema

Ich

Wir

Kult

Markt

Berlin
 
  Home
Archiv | Impressum | Kontakt | Suche
 
   

Thema - Schwerpunkt, Trends, Debatte

 

Karriereleiter
Wo bitte geht’s nach oben?

Erfolgsstrategien gibt es zuhauf. Welche die jeweils richtige ist, muss jede Frau für sich entscheiden. Nicht nur die eigene Persönlichkeit, sondern auch das berufliche und soziale Umfeld sind Indikatoren, die bedacht sein wollen.

Erfolg macht unabhängig. Wer Erfolg hat, wird bewundert. Das ist wahr. Genauso wahr ist aber auch, dass Erfolg abhängig macht und der erfolgreichen Frau mancherorts der blanke Neid entgegen schlägt...

 
 
aktuell
 
 
Hochbegabte Mädchen
Versteckte Intelligenz
Sie denken schneller, lernen früher und begreifen auf Anhieb. Das macht sie anders. Viele hochbegabte Mädchen lernen schon früh, dass ihre "Besonderheit" weder erkannt noch gewollt wird - und gefördert erst recht nicht...
 
Interview mit Marion Vorreiter
Erfolgsgeheimnisse der Chefetagen
Auch Führungskräfte brauchen manchmal Anleitung bei der Suche nach einem neuen, möglichst besser bezahlten Job. Arbeitsvermittlerin Marion Vorreiter steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite...

 

 
 
 
mehr...
 
 
Die Zivilcourage der Irmela Mensah-Schramm
"Alle soll'n sehen, was ich mache!"
Irmela Mensah-Schramm, Jahrgang 45, ist ständig unterwegs. Mal ist es die Demo gegen Bushs Irak-Kriegsdrohungen, mal entfernt sie eigenhändig "Hass-Schmierereien" von Hauswänden, Laternenpfählen und Telefonzellen...

Junge Frauen in Irkutsk
"Was bedeutet mir Glück?"
Russinnen? Da denken wir leicht an die kopftuchtragende, gestiefelte Kolchosbäuerin oder an die hübsche und geschickt geschminkte Weltstädterin aus Moskau oder St. Petersburg. Aber wie leben junge russische Frauen wirklich, fünf Flugstunden von der russischen Hauptstadt entfernt...?

Karriere in Grün
Geduldig beim Bohren dicker Bretter
Vom Arbeiterkind zur grünen Vorstandsfrau: Barbara Unmüßig über ihren Weg zur Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung. Sie macht sich stark für einen sinnvollen Umgang mit dem Irak-Konflikt, der Globalisierung und der Frauenpolitik...

 
 
 
  << zurück  
     
   
  Tipp  
Mit Lachen zum Erfolg!
Viele Wege führen zum Erfolg. Doch gerade Frauen wissen, wie steinig mancher Pfad zum Erfolg sein kann. Es geht aber auch ganz anders. Zum Beispiel mit einem Lachkurs. Wenn "Alltags-Frust weglachen - Erfolg herbeilachen!" in Ihrem dicken Filofax steht, sind Sie in der "Lachclub-Szene" angelangt. Im "HoHaHa"-Kurs in der Berliner Ufa Fabrik bleibt kein Auge trocken. Und wer lacht, so wissen Yoga-Meister, Lachtherapeutinnen und Lachforscher, hat am Ende auch Erfolg. Lachen ist eine tief in uns verankerte Energiequelle, die wir wieder für uns entdecken können. Nicht allein des Erfolges wegen...
 
   
  Kolumne  
Starke Frauen
Starke Frauen in Berlin? Meine Favoritin ist Fräulein Schneider. Sie gehört zur Comedy-Truppe der Geschwister Pfister, kommt angeblich aus Bulgarien, aber das ist Bühnenlegende. In Wahrheit ist sie, glaube ich, ein Urberliner Gewächs.

Eine Stadt, die Frauen wie Fräulein Schneider hat, ist reich, auch wenn sie sonst eher arm ist. In der Politik, ach Gott, hat Berlin herzlich wenig vorzuweisen. Die Ägypter hatten schon vor dreitausend Jahren die Pharaonin Hatschepsut, aber Ägypten war eben eine Hochkultur. Berlin hat Petra Pau und die Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner, die einmal im Jahr einen Armutsbericht vorlegt, während Hatschepsut gewaltige Obelisken aus dem Fels schlagen ließ. Außerdem trug sie einen Bart.

Schön wäre es, wenn die Salon-Zeit eine kleine Renaissance erfahren würde. Es gab sie ja mal. Die berühmte Madame de Stael in der Pariser Rue de Bac hatte zahllose Berliner Schwestern im Geiste: Rahel Levin, Henriette Herz, Lina Duncker, Bettine von Arnim, Anna von Helmholtz - klangvolle Namen allesamt, aber die schöne Sitte ist ausgestorben und beinahe vergessen. Nur Udo Walz hält die Tradition noch hoch. Da er jedoch eigentlich ein Mann ist, braucht er erstens die Gräfin von Hardenberg dazu. Und zweitens fehlt ihm die Zeit fürs philosophische Gespräch, weil er dauernd mit Sabine Christiansen tanzen muss.

Irgendwie, scheint mir, ist die Berliner Upperclass ein wenig zerzaust und heruntergekommen. Die weibliche Elite leidet darunter. Wenn Partymäuse wie Ariane Sommer das Feld beherrschen und nicht mal mehr Shawne Barbie Fielding zur Stelle ist, vermag auch nicht der Umstand zu trösten, dass Angela Merkel dieser Tage mit dem Goldenen Mikrofon ausgezeichnet wurde. Als beste Rednerin, eine erstaunliche Karriere! Fräulein Schneider redet nicht, sie singt. Ich bete sie an.

Bernd Stadelmann