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Wir - Frauen, Leben, Karriere

 

Gründerinnenzentrum in Berlin Mitte
WeiberWirtschaftsWunder

"Wenn eine Frau Karriere machen will, stößt sie oft an die gläserne Decke", weiß Dr. Katja von der Bey, Geschäftsführerin der WeiberWirtschaft. Diese Decke, unsichtbar, doch hart wie Beton, verhindert, dass Frauen in männerdominierten Hierarchien den Weg nach oben schaffen. "Viele unserer Mieterinnen haben sich selbständig gemacht, weil sie diese bittere Erfahrung machen mussten."

Auf dem Weg zur Existenzgründung müssen allerdings etliche Steine beiseite geräumt werden. So gleicht der Gang zu einem Kreditinstitut oftmals einem Spießrutenlauf...

 
 
aktuell
 
 
Kleider machen Frauen
Wer sich gut anzieht, gewinnt
Wie wurde Aschenputtel zur Prinzessin? Erinnern Sie sich? War es das rauschende Ballkleid, mit dem sie das Herz des Prinzen eroberte? - Früher war es wichtig, einen Mann zu finden. Die Frau von heute sucht einen Job. Die richtige Kleidung spielt dabei eine entscheidende Rolle...
 
Hoch hinaus
Eine Frau im Cockpit
Seit mittlerweile 13 Jahren ist es in Deutschland Realität und wirkt für viele dennoch ungewöhnlich: Eine Pilotin begrüßt die Passagiere an Bord einer Verkehrsmaschine. Für Kati Herrmann wird dieser Traum im Sommer 2003 in Erfüllung gehen...
 
 
 
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Fussballerin mit Erfolg
Berlin statt Beckham
Die Berlinerin Ariane Hingst ist dreiundzwanzig. Und ein Star in Deutschlands Männersport Nummer 1: Olympia-Dritte, zweimalige Europameisterin und 70fache Fußball-Nationalspielerin. Ihre Blitzkarriere hat sich die junge, bescheidene Frau hart erarbeitet...

Barbara John
"Erfolg hängt nicht von der Hautfarbe ab"
Barbara John hat in ihrer langen Dienstzeit große Erfolge für ausländische Mitbürger und Mitbürgerinnen in Berlin erzielt. Sie weiß aber auch um die Schwierigkeiten, die besonders den Frauen ausländischer Herkunft eine erfolgreiche berufliche Karriere erschweren...

Die Macht der Stimme
Hört man Ihnen zu?
Reden ist Gold, schweigen nicht. Gut im Job sein reicht nicht aus. Wer positiv auffällt, gewinnt. Auf den richtigen Tonfall kommt`s an. Und den hat eben nicht jeder...

Frauentag
Alle Jahre wieder
Er ist wieder da. Sagt der Kalender. Der 8. März. Frauentag. Global. Lokal. Und natürlich ganz besonders in Berlin. Ein Debattenbeitrag von Lucie Mai...

 
 
 
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  Tipp  
Pilotinnen gesucht!
Kaum zu glauben! In Zeiten von Entlassungen und Firmenpleiten sucht die Deutsche Lufthansa dringend Pilotennachwuchs. Das Unternehmen wendet sich vor allem an Frauen, denn nur 118 von ihnen fliegen zur Zeit im Lufthansa-Cockpit – nicht genug...
 
   
  Kolumne  
Vision als Erfolgsmethode
"I have a vision..."- die ganz persönliche Vision gehört heute unerlässlich zum Imagepaket des erfolgreichen Menschen. Sie verschafft irgendwann jedem Projekt Erfolg. Das ist faszinierend und erschreckend zugleich. Genau besehen loggen wir uns wieder ein in das alte "als das Wünschen noch geholfen hat". Allerdings ohne das Wissen darum, dass Wünsche oft erst dann in Erfüllung gehen, wenn sie nicht mehr wünschenswert sind.

Die Vision als Kern einer modernen Erfolgsstrategie. Einstmals Job der Seherinnen und Propheten, sagen wir uns heute selbst die Zukunft voraus. Politik und Werbung demonstrieren die Wirksamkeit solcher Vorprogrammierung jeden Tag. Wir wissen, wer demnächst auf der Achse des Bösen liegen wird und welcher Kult-Film Millionen einspielt. Wenn die Vision funktioniert, wird der Film selber Realität. Schließlich wissen wir nicht mehr so recht, ob wir in einem Film oder in der Realität sitzen. Macht nichts, es ist beides real, auf verschiedenen Ebenen der sogenannten Wirklichkeit.

Die Schöpferinnenkraft des Visionierens hat etwas Atemberaubendes. Sie bringt die Wirklichkeit ins Rollen, wie schon die Legende vom Dichter Baruch erzählt. Der nämlich wollte nach seinem Frühstück arbeiten, aber eine Schar Kinder lärmte vor seinem Haus, sodass er keinen klaren Gedanken fassen konnte. Er trat hinaus und rief sie zur Stille. Zurück im Haus musste er feststellen, dass die Kinder lauter lärmten als zuvor. Da lief Baruch abermals hinaus, aber diesmal mit den Worten: "Kinder, oben in der dritten Gasse werden heute süße saftige Melonen verschenkt. Wer zuerst dort ist, bekommt zwei geschenkt!" Es dauerte keine Minute, und die lärmende Schar lief davon. Und bald liefen andere mit, als sie hörten, dass süße saftige Melonen verschenkt werden sollten. Die Stadt rannte hinauf in die dritte Gasse. Und als alles lief, lief auch Baruch hinauf in die dritte Gasse, wer weiß, vielleicht wurden dort heute wirklich süße saftige Melonen verschenkt...

Ingeborg Woitsch